SCHWERPUNKTE UND THEMEN

Derzeit wird der Großteil des Klimafinanzierungsbudgets dazu eingesetzt, die Emissionen großer Energie-, Industrie- und Verkehrsprojekte zu reduzieren. Diejenigen, die bereits einen hohen Preis für den Klimawandel zahlen und Finanzmittel für den Wiederaufbau, die Neubepflanzung und das Überleben benötigen, erhalten weitaus weniger Unterstützung. Ländliche Gemeinden haben meist keinen Zugang zu Klimafonds – dennoch müssen sie oft nicht nur für die Nutzung kohlenstoffarmer Technologien zahlen, sondern auch für die Kapitalkosten für Infrastruktur und Netze. Fortschrittliche einheimische Technologien, die zum Klimaschutz beitragen könnten, werden häufig von den Anwendungskriterien ausgeschlossen. Obwohl geschlechtsspezifische Kriterien formal immer häufiger Anwendung finden, sind wirklich transformative, geschlechtergerecht umgesetzte Klimaschutzmaßnahmen selten.

WAS WIR TUN

Durch unsere jährliche Auszeichnung bei den globalen Klimaverhandlungen identifizieren wir die herausragendsten Aktionen zum Klimaschutz, bei denen Frauen die Führung übernehmen und durch welche die Gleichstellung der Geschlechter gefördert wird. Die drei Gewinnerprojekte erhalten dabei einen Zuschuss von 2.000 Euro. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und den UN-Netzwerken für Klimatechnologie bieten wir Mentoring und Unterstützung an, um diese bewährten Verfahren auf den neuesten Stand zu bringen. Zudem ermöglichen wir Treffen zwischen den Preisträger*innen und Expert*innen. Die gesammelten Erfahrungen aus den Projekten nutzen wir, um konkrete Vorschläge für Gender-Aktionspläne zum Thema Klimaschutz zu formulieren außerdem dokumentieren, überprüfen und veröffentlichen wir Gender- und Klimaanalysen. Im Rahmen der Women & Gender Constituency setzen wir uns gemeinsam für eine sozial- und geschlechtergerechte Klimapolitik ein.

Gewinnerprojekte

Partner

Förderer