Unsere Schadstoffbroschüre gibt es jetzt in der 5. Auflage  

Wie wir uns im Alltag besser vor Schadstoffen schützen können

Neu: Mit QR-Code zu unserer mobilen Nestbauseite

Textilien, Spielzeug, Möbel, Plastik… Schadstoffe wie Phthalat-Weichmacher, Flammschutzmittel, PFAS oder Bisphenole finden sich in vielen Produkten, die wir täglich nutzen. Über die Nahrung, die Atmung oder über die Haut nehmen wir sie auf. Schadstoffe sind eine unsichtbare Gefahr für unsere Gesundheit und auch für die Umwelt. 

Unsere Broschüre “Vorsicht! Schadstoffe im Alltag” – gibt, nun bereits in der 5. Auflage, wertvolle und einfache Tipps, wie sich der Kontakt mit schädlichen Chemikalien im Alltag verringern lassen.  

Unsere aktualisierte Broschüre enthält auch einen QR-Code, der direkt zu unserer mobilen Nestbauseite führt – www.Nestbau.info. Hier finden sich noch viele weitere hilfreiche Tipps und Informationen zum Thema gesunde Lebens-Umwelt. Die Webseite ersetzt unsere App “Giftfrei einkaufen”, von der wir uns nach zehn Jahren verabschieden. 

Schwangere und Kinder besonders sensibel 

Auch die 5. Auflage der Broschüre richtet ihr Augenmerk auf Schwangere und Kinder, denn Sie sind besonders sensibel für Schadstoffe. Von unseren Tipps profitieren aber natürlich alle!  

Zuwachs durch ein Kind bringt viele spannende Veränderungen mit sich – und natürlich auch die Verantwortung für die Gesundheit der Familie. Die meisten wissen, dass gesunde Ernährung wichtig ist und auf Zigaretten und Alkohol verzichtet werden sollte. Es gibt aber noch andere und weniger bekannte Faktoren, die berücksichtigt werden können, zum Beispiel der Kontakt mit schädlichen Chemikalien durch Lebensmittelverpackungen, Kosmetika, Reinigungsmittel, Textilien und sogar Spielzeugen.  

Schadstoffe sind leider überall 

Einige Chemikalien, die sich in Alltagsgegenständen befinden wirken im menschlichen Körper wie Hormone und stören den Stoffwechsel. Sie werden darum auch „endokrine Disruptoren“ genannt. Dazu gehören beispielsweise Phthalat-Weichmacher in Weichkunststoffen oder Bisphenole in Zahnspangen.  

Diese hormonell wirksamen Schadstoffe Sie werden über die Nahrung, die Atmung oder über die Haut aufgenommen. Die Wissenschaft bringt sie mit der Zunahme zahlreicher Krankheiten wie Brust- und Hodenkrebs, Diabetes, Fruchtbarkeitsstörungen, Immunschwäche oder Lern- und Verhaltensstörungen in Verbindung. Besonders besorgniserregend ist dabei, dass Kinder schon im Mutterleib mit Schadstoffen in Berührung kommen, was Gesundheitsschäden begünstigt: gleich bei der Geburt oder viel später im Leben. 

Achtsamkeit kann helfen, doch auch die Politik muss handeln 

Gerade während der Schwangerschaft sind sowohl die Schwangeren als auch ihre Babys besonders sensibel – ebenso wie Kinder in ihrer ersten Lebensphase und Kleinkinder. Wir raten deshalb zum vorbeugenden Gesundheitsschutz gerade in dieser Zeit besonders achtsam zu sein, um sich möglichst wenigen schädlichen Chemikalien auszusetzen. Was wir allerdings auch betonen: es ist die Aufgabe der Politik dafür zu sorgen, dass schadstoffhaltige Produkte vom Markt verschwinden! 

Wir helfen bei Aufklärung und Information

Die Broschüre Vorsicht! Schadstoffe im Alltag ist dabei eine ideale Ratgeberin für Schwangere, junge Familien und für Menschen, die mit Schwangeren und jungen Familien arbeiten und leben wie Hebammen, Gynäkolog*innen, Geburtszentren, Geburtskliniken, Familieneinrichtungen, Gesundheitsbehörden, Großeltern und viele mehr.

Mehr Informationen zum Thema gibt es auf unserer Nestbauseite und auf unseren Infoseiten zu hormonwirksamen Chemikalien und dem SAICM-Prozess für weltweite Chemikaliensicherheit.

 

 

Die Entwicklung der Broschüre war möglich, dank der Unterstützung von: 

Landeshauptstadt München Referat für Gesundheit und Umwelt, Deutsche Postcode Lotterie, FrauenGesundheitsZentrum München, Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein e.V., European Environment and Health Initiative (EEHI) und Europäische Kommission.

Die Übertragung ins Französische und Türkische war möglich dank der finanziellen Unterstützung durch:
die Deutsche Postcode Lotterie, das Referat für Gesundheit und Umwelt der LH München und die European Environment and Health Initiative