ARUWE – Frauen stärken für klimasoziale Entwicklung in Uganda
Action for Rural Women’s Empowerment (ARUWE) ist eine Frauenrechts- und Entwicklungsorganisation in Uganda. Sie setzt sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen in ländlichen Regionen Zugang zu Ressourcen, Bildung und Entscheidungsprozessen erhalten. Denn gerade sie sind am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen: veränderte Regenzeiten, Dürren und Überschwemmungen erschweren ihre tägliche Arbeit für Wasser, Nahrung und Energieversorgung – und verstärken bestehende Ungleichheiten.
Gemeinsam mit internationalen Partner:innen arbeitet ARUWE daran, Klimapolitik und -finanzierung gerechter zu gestalten. Grundlage dafür ist das gemeinsam mit WECF Georgia, ARUWE und Enda Colombia erarbeitete „Gender Just Climate Finance Manual“, das aufzeigt, wie Frauenrechte, Teilhabe und Ressourcenzugang („Rights, Representation, Resources“) in Klimaprojekte integriert werden können. ARUWE übersetzt diese Ansätze in konkrete Praxis: Mit Trainings und Workshops stärkt die Organisation Frauen in ihren Rechten, fördert ihre Beteiligung in Gemeinde- und Entscheidungsstrukturen und unterstützt sie beim Zugang zu erneuerbaren Energien sowie zu Fördermitteln für klimafreundliche Vorhaben.
So verbindet ARUWE globale Klimaziele mit den Lebensrealitäten vor Ort. Frauen werden nicht nur als besonders betroffene Gruppe wahrgenommen, sondern als aktive Gestalterinnen von klimafreundlicher und gerechter Entwicklung.

Einen Einblick in die Arbeit von ARUWE bietet das folgende Video. Dort lernen wir etwas über den Arbeitsalltag der Frauen innerhalb der Gemeinden und das emanzipatorische Potenzial, welches hinter dem Projekt steht.
Weitere Infos
Gender Just Climate Finance Manual
Feministische Außen- und Entwicklungspolitik
Projektseite Klima, Gender & Finanzierung
