Plastik und Gesundheit im Sprachcafé Ramersdorf 

Unser Team Chemikalien und Gesundheit war zu Gast im Sprachcafé des Bildungslokals Ramersdorf mit vielen Materialien und Informationen zu den Themen Plastik und Gesundheit.  

Der Raum war gut gefüllt! Hinten links am Tisch sitzt unsere Chemikalienexpertin Johanna Hausmann

Weniger Plastik im Alltag: von Bienenwachs, Misvak und Olivenseife

Mit 15 Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen, die gerade Deutsch lernen, und weiteren Interessierten des Bildungscafes haben wir am 11. Juni über Plastik im Alltag gesprochen und welche Gesundheitsrisiken davon für Frauen, Männer und Kinder ausgehen können. Während die  Teilnehmer:innen vieles über Plastik sowie neue Wörter wie Porzellan, Polyester und Bienenwachsfolie gelernt haben, haben wir Alternativen zu Plastikprodukten aus ihren Herkunftsländern kennen gelernt, wie Misvak (Holzstäbe, die als Zahnbürste verwendet werden – ganz ohne Zahnpasta) oder Olivenseife, die rein natürlich ist, sehr lange hält und nicht wie Duschgel und Shampoo in Plastikbehältnisse verpackt ist. 

Was alle Kulturen gemeinsam haben: Plastik ist inzwischen überall und in Allem. Aber das war nicht immer so. Alle kennen noch Großeltern, die mit Natron geputzt, alles repariert haben und deren Kleidung vor allem aus Baumwolle bestand.  

Spielend lernen: Da Memory aus unserem Plastik-Tool fand Anwendung

Konsens der Kulturen: Es braucht politische Lösungen gegen die Plastikkrise

Was auch für alle klar war: wir als Individuen können die Verschmutzungskrise durch Plastik nicht allein stoppen – es braucht politische Lösungen, die die Plastikproduktion eindämmen, die Umwelt und Gesundheit schützen und sozial gerecht sind. 

Die vielen interessanten Rückmeldungen aus der Runde werden wir mitnehmen in die Gestaltung unseres nächsten Informations-Flyers zu Gesundheit und Plastik, der im Herbst veröffentlicht wird. 

Als Mitglied von Exit Plastik veranstalteten wir – WECF – der Veranstaltung in Kooperation mit dem Bündnis im Rahmen unserer individuellen Arbeit zum Thema “die Plastikflut stoppen”. Diese wird gefördert von der Deutschen Postcode Lotterie, dem Plastik Solution Fund und dem Bundesumweltministerium.