Menstruationsprodukte müssen reguliert werden – unser Webinar war ein voller Erfolg!

183 Teilnehmende aus über 41 Ländern diskutierten gemeinsam mit Expert:innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft über die Dringlichkeit von Menstruationsgerechtigkeit – und warum politisches Handeln jetzt nötig ist.

 

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Gemeinsam mit dem Women’s Environmental Network (WEN) luden wir am 28. April 2026 zum internationalen Webinar „The urgent need to regulate menstrual products“. Dabei wurde eins deutlich: Menstruationsprodukte müssen sicherer werden und stärker reguliert werden. Wissenschaftliche Studien und Untersuchungen von NGOs zeigen, dass viele Produkte Schadstoffe wie Schwermetalle oder Pestizide enthalten, die teilweise hormonell wirksam sind, das Hormonsystem stören können und mit Krankheiten oder Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht werden.

Klar ist: Es gibt bereits genug Wissen über die gesundheitsschädlichen Wirkungen einiger Chemikalien, um diese auf der Grundlage von EU-Recht zu verbieten. In der EU gilt nämlich das “Vorsorgeprinzip”: sobald es begründete Vermutungen gibt, dass ein Stoff die Gesundheit oder die Umwelt schädigt, muss er reguliert werden. Auch wenn noch nicht alle wissenschaftlichen fragen vollständig geklärt sind.

Gleichzeitig braucht es weiterhin unabhängige Forschung, um den bestehenden Gender Data Gap und Gender Health Gap zu schließen. Bisher basieren nämlich viele Erkenntnisse in der Forschung zu Gesundheit auf cis männlichen Körpern. Im Webinar erklärt Ass. Prof. Dr. Kathrin Schilling, dass gerade erst erforscht wird, wie viel und wie schnell Vaginalzellen Schwermetalle aufnehmen.

Das Webinar zeigt: Sichere Menstruationsprodukte für alle sind möglich – wenn Politik und Hersteller jetzt Verantwortung übernehmen.

 

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Unser Infozine “Giftfreie Menstruation” >>