Klimagerechtigkeit beginnt an der Basis
Von Müllsammlerinnen in Bogotá bis zu Mangroven-Hüterinnen im Senegal: Frauen an der Basis schützen bereits Ökosysteme, bauen klimaresiliente Gemeinschaften auf und treiben die Kreislaufwirtschaften voran, die die Welt dringend braucht – und werden dabei doch systematisch unterfinanziert, unterrepräsentiert und rechtlich nicht abgesichert. „Klimagerechtigkeit beginnt an der Basis” präsentiert 10 konkrete, praxiserprobte Empfehlungen dafür, wie Klimafinanzierung und -politik wirklich geschlechtertransformativ gestaltet werden können. Jede Empfehlung stützt sich auf reale Geschichten von Frauen, die für Landbesitz gekämpft, Abfallgesetze reformiert und sich Sitze an Entscheidungstischen erkämpft haben, die ihnen lange verwehrt blieben. Der Bericht stellt eine globale Finanzarchitektur infrage, die die lokale Ebene kaum erreicht, sowie eine Politiklandschaft, in der Genderversprechen auf dem Papier gut aussehen, transformatives Handeln aber Mangelware bleibt. Für alle, die sich für die Schnittstelle von Geschlechtergerechtigkeit und Klimaschutz interessieren, bietet dieser Bericht sowohl Belege als auch Orientierung.
Die Empfehlungen sind mit unseren Partner:innen ARUWE, Enda Colombia und WECF Georgien im Rahmen des Projekts Gender & Climate – Promoting a gender-responsive implementation of the Paris Climate Agreement entwickelt worden.

