Erneuerbare Energien verteidigen!
Auch im April 2026 gehen Menschen noch auf die Straße, um für eine saubere, bezahlbare und sichere Energieversorgung zu demonstrieren. Unsere Kollegin und Energieexpertin Katharina Habersbrunner war vor Ort und hat mit ihrer Rede über Bürger:innenenergie als Schlüssel für eine sichere Zukunft tausende von Demonstrierende erreicht. Der zentrale Appell: Die Energiewende muss konsequent vorangetrieben werden – weg von fossilen Abhängigkeiten, hin zu erneuerbaren und dezentralen Lösungen.
Fossile Strukturen machen Deutschland weiterhin abhängig, wirtschaftlich verletzlich und gefährden Klima sowie gesellschaftliche Stabilität. Aktuelle Krisen und geopolitische Konflikte zeigen deutlich: Energieimporte aus fossilen Quellen sind ein Sicherheitsrisiko.
Bürger:innenenergie stärkt Unabhängigkeit und Regionen
Ein entscheidender Baustein für mehr Energiesicherheit ist die Bürger:innenenergie. Dabei schließen sich Menschen in Energiegenossenschaften zusammen, um Strom und Wärme lokal zu erzeugen, zu speichern und zu nutzen.
Wieso Bürger:innenenergie?
- Mehr Unabhängigkeit: Lokal erzeugte Energie ersetzt fossile Importe.
- Starke Beteiligung: In Deutschland engagieren sich bereits Tausende Menschen in Energiegemeinschaften.
- Regionale Wertschöpfung: Einnahmen, Arbeitsplätze und Investitionen bleiben vor Ort.
- Stabilere Versorgung: Dezentrale Systeme sind robuster.

Politische Rahmenbedingungen fehlen
Technologie, Kapital und gesellschaftliches Engagement sind allesamt vorhanden. Was fehlt, sind verlässliche politische Rahmenbedingungen für den Ausbau von Windkraft, Solarenergie, Speichern, Wärmenetzen und Mieter:innenstrom.
Jeder weitere Aufschub bei der Energiewende verlängert Abhängigkeiten, erhöht Kosten und schwächt die Versorgungssicherheit.
Zwei klare Botschaften
- Energie sparen, wo es möglich ist.
- Erneuerbare Energien mit Bürger:innenbeteiligung konsequent ausbauen.
Denn es geht um mehr als Strom: Es geht um Frieden, Gerechtigkeit und eine zukunftsfähige Gesellschaft.

