35 Jahre Tschernobyl: Virtuelle Ausstellung „100 Gute Gründe“

Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vor 35 Jahren hat Menschen weltweit alarmiert: Atomenergie birgt ein unkalkulierbares Risiko.

Heute, im Jahr 2021, gilt in Deutschland ein Beschluss zum Atomausstieg. Zwar sollen Ende 2022 die letzten Reaktoren vom Netz, doch ungelöst ist das Atommüllproblem. Wie und wo soll der tödlich strahlende Müll für die zum Abklingen notwendige Zeit von über einer Million Jahre eingeschlossen werden?

Für den deutschen Ausstiegsbeschluss spielte nicht nur der Protest gegen Atomanlagen eine wichtige Rolle. Ohne den Aufbau von Alternativen, ohne die Pionierarbeit von Atomkraftgegner*innen wären Sonnen- und Windenergie heute noch lange nicht so weit.

In unserer Publikation Die Kernfrage berichten Insider*innen über ihre Erfahrungen mit Kernenergie. Diese sind bis heute aktuell. Daher engagieren wir uns für eine geschlechtergerechte Energiewende mit erneuerbaren Technologien und Konzepten, wie beispielsweise Energiegenossenschaften, damit alle partizipieren können.

Gerne möchten wir euch die virtuelle Ausstellung 100 guten Gründe gegen Atomkraft ans Herz legen. Diese belegt, wie die Gefahren der nuklearen Energie­erzeugung vom Uranabbau, über den Betrieb von Atomkraftwerken bis hin zur Entsorgung des Atommülls verharmlost oder verschwiegen werden, wie die Atomwirtschaft sich über Menschenrechte hinwegsetzt, und dass Atomenergie keineswegs billig ist.

 

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