Beitrag zur Anhörung im Umweltausschuss vom 17. Juni zu EDCs

Berlin / München 18. Juni 2020

Am 17. Juni fand im Umweltausschuss des Bundestags eine Anhörung zur Belastung durch homonstörende Chemikalien, so genannte endokrine Disruptoren (EDCs), statt.

Grundlage der Anhörung war ein Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen, in dem diese einen nationalen Aktionsplan zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor hormonstörenden Chemikalien, so genannten Endokrinen Disruptoren, fordern. Dieser beinhaltet Aufklärungskampagnen, eine kontinuierlich aktualisierte Liste von identifizierten und verdächtigen Endokrinen Disruptoren (EDCs), das Verbot von bestimmten Stoffen, wie BPA und per- und polyfluorierte Chemikalien in Lebensmittelbedarfsgegenständen, und eine systematische Reduktiosstrategie für Pestizide und Biozide.

Sachverständige wie Professor Kortenkamp (Brunel University London), Manfred Santen (Greenpeace), Dr. Werner Kloas (Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei) sowie Dr. Klaus Günter Steinhäuser sehen eine klare Gefährdung der Gesundheit und Umwelt durch EDCs und dringenden Handlungsbedarf.

Die deutsche EDC NGO Koalition, zu der auch wir als WECF gehören, fordert seit langem einen Nationalen Aktionsplan, was wir erneut in einer gemeinsamen Stellungnahme zum Ausdruck gebracht haben.

Eine Zusammenfassung wichtiger Fakten finden Sie auch in unserem neuen Hintergrundpapier zu Endokrinen Disruptoren

 

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